näheres..

nachdem ich im vorletzten post so von meinem spannenden, weil ach-so-festhaltenswerten leben getönt habe, will ich heut mal näher darauf eingehen.

ich bin dieses jahr 25 geworden – was mich in eine tiefe krise gestürzt hat: schließlich habe ich mit 10 beschlossen, nie, nie, niemals älter als 25 zu werden. und sich dann plötzlich an ebendiesem punkt wiederzufinden, ist alles andere als angenehm.
davon abgesehen werden mit jedem lebensjahr die erwartungen höher – die eigenen und auch die der anderen. und die diskrepanz zwischen soll- und ist-zustand könnte nicht größer sein als bei mir. aber – wie meine therapeutin immer so schön sagt: ich bin, wie ich bin, und das hat gute gründe.
über besagte gründe wird hier im lauf der zeit auch mehr zu lesen sein, aber eben schön nach und nach – möchte ja niemanden erschlagen ;).
ansonsten gibt es über mich vielleicht noch folgendes zu wissen: meine mutter war engländerin, mein vater spanier, und diese beiden doch sehr gegensätzlichen „temperamente“ kommen sich gerne mal in die quere. das ist überhaupt bezeichnend für mich: mein leben und ich sind ein einziger widerspruch. und meine lebensaufgabe ist wohl, all diese widersprüche in einklang zu bringen – juhu.
meine große liebe ist – ausser meinem freund, der mich seit über 2 jahren tapfer erträgt – die musik. ich habe für jede lebens- und stimmungslage den passenden song, und so ist es kein wunder, dass bei mir tag und nacht musik läuft. das kann dann mal indie sein, mal punk, mal drum’n’bass, mal metal, mal gothic, mal elektro, mal hiphop, mal klassik, mal jazz.. hauptsache, es berührt diesen bestimmten punkt in mir.
meine leidenschaft ist das schreiben – und das wort „leidenschaft“ beinhaltet das, was für mich das schreiben ausmacht. es bedeutet rausch, aber auch frustration, höhenflüge genauso wie abstürze. mal fließt es nur so, und ich komme kaum hinterher mit dem aufschreiben, dann will monatelang kein einziges wort kommen. am einen tag halte ich mich für genial, wenn ich mein neuestes „werk“ begutachte, am nächsten würde ich am liebsten alles verbrennen, wa sich je geschrieben habe, weil alles ungelenk und stümperhaft klingt.
ausser meinen regelmäßigen „ergüssen“ wird es also immer mal wieder das ein oder andere semi-poetische hier zu lesen geben. – oder, ach was, „immer mal wieder“ – jetzt gleich! :) (s. nächster post)

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