[…]

die totale isolation. kein kontakt zu irgendwem.
ich wollte das so, nein, stimmt nicht, aber.. ach, egal.
lesen, schreiben, aus dem fenster schauen. im bett liegen, dann auch: masturbieren, durch die wohnung laufen. kante und radiohead, exit music for everything. rauchen, immer rauchen, und nur nicht denken und nur noch denken. schreien aber die nachbarn nicht am hals haben wollen. von ner brücke springen aber nicht schwerbehindert – gelähmt! – überleben wollen. und keine bessere idee haben und also doch leben, dann aber: mehr rauchen. ach, und nicht weiterwissen.
aufhören, herumzuschleichen, hinsetzen. hinlegen. aufstehen. wie beherrscht man sich selbst?
wie immer niemand da, der weiss und teilen will. ohne schiedsrichter mit sich selbst streiten. hin und her rennen und niemals zwei perspektiven auf ein – und dieselbe sache haben können. fortwährend auf und ab und sich müde laufen. wie kann man – so ganz alleine – sicher sein, nicht völlig falsch zu liegen, nicht gar schon längst übergeschnappt zu sein? und hat man einmal begonnen, sich mit diesem gedanken zu beschäftigen, ist der weg gar nicht mehr weit.
versuchen, zu vergessen. mehr rauchen.

[…]

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