huch.

ich stelle fest: ich bin heute sehr mitteilsam. zwei blogeinträge an einem tag – das ist selten. aber ich habe ja auch sonst keinen, der mir zuhört. *schluchz*

und ich stelle fest: ich kann ums verrecken nicht über meine befindlichkeiten schreiben (geschweige denn, reden), ohne dabei sarkastisch zu werden. ich würde wohl selbst die trauer über ne krebs-diagnose als selbstmitleid abtun – ich kann gar nicht anders.

nun hab ich ja hier die möglichkeit, einträge mit einem passwort zu schützen, ich könnte also ungehindert jammern, rumheulen, ohne dass es wer zu gesicht bekommt. aber – tja, ein aber gibts ja immer – es reicht schon, dass ICH davon weiß.

nicht falsch verstehen: ich finde es vollkommen okay, wenn jemand darüber schreibt, wie traurig er ist, wie schlecht es ihm geht etc. ich kann das oft verstehen, nachfühlen, aber bei mir selbst ist das was ganz anderes. was bei anderen mehr als okay ist, ist bei mir undenkbar. bei mir gelten andere maßstäbe.

was mich aber, wie euch sicher schon aufgefallen ist, nicht daran hindert, überhaupt über meine befindlichkeiten zu schreiben. im gegenteil, fast alles hier dreht sich doch genau darum. bloß ein weiterer befindlichkeitsfixierter blog eben. ich brauch halt nur ein paar tricks und umwege, um über das schreiben zu können, was mich so zerreisst.

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