ich weiß nicht genau, weshalb ich die letzten zwei wochen nicht geschrieben habe.

sicher, ich hätte tricksen und einfach einen alten text unter „semi-poetisches“ einstellen können (wie ich es schon oft gemacht habe), aber nicht mal danach war mir.

ich schätze, es war einfach zu viel, was vorgefallen ist. und mein unwille, mich damit zu beschäftigen, zu groß. denn das hätte ich zwangsläufig tun müssen, wenn ich hätte schreiben wollen.

viel hat sich nicht geordnet bisher, aber vielleicht hilft das hier dabei.

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in der letzten zeit hat mein leben (oder „die da oben“) ziemlich viel aufgeboten, wirklich. ich kann nicht anders, als das anzuerkennen.

und egal, wievel mühe ich mir gebe, darüber so ironisch-lässig wie möglich zu sprechen, ich fürchte, langsam bröckelt die fassade.

ich habe jemanden verloren, der mir sehr nahe stand, und weiß nicht, wie damit abschließen; dafür ist jemand, der für mich längst tot war, wieder in mein leben getreten, was mich kurzfristig um 15 jahre in die vergangenheit zurückversetzt hat; ich habe eine entscheidung getroffen und mich von zwei menschen getrennt, denen ich viele verletzungen „verdanke“, und kann mich doch nicht freuen, weil damit ein großer teil der illusion von so etwas wie familie (sei sie auch noch so kümmerlich) auch verschwunden ist; meine beziehung wird seit langem nicht von ihm oder mir, sondern einem dritten bestimmt, dagegen tun kann ich nichts, meine einzige handlungsmöglichkeit bestünde in der trennung.. ich könnte noch weitermachen, hätte ich nicht wieder das gefühl, zu sehr zu jammern.

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es ist jetzt zwei wochen her, dass ich dachte „ich kann nicht mehr“. aber ich kenne mich und wundere mich daher nicht darüber, dass es noch immer irgendwie geht. dass es innen bedenklich aussieht, heißt ja nun nicht, dass man das von aussen sehen muss.

wie lange das schlussendlich so gehen soll, bzw. kann, weiß ich selbst nicht. ich hoffe wohl, wie immer, darauf, dass die verdrängungstaktik so lange greift, bis das gröbste überstanden ist und wieder etwas ruhe einkehrt. wir werden sehen.

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