fassungslos

bin heute morgen vom türklingeln  aus einem weiteren traum von dir gerissen worden.

draussen stand der postbote, mit einem päckchen – weißt du, das päckchen, das ich für uns bestellt habe. ich wusste, was es ist, ohne reingeschaut zu haben, aber ich musste es trotzdem öffnen. musste mir die sachen ansehen, die ich mit dir zusammen ausprobieren wollte. musste weinen.

du fehlst mir so, das nachdenken über dich und mich und das was passiert ist, tut nach wie vor weh. die wenigen momente gestern, in denen ich beschäftigt genug war, um nicht an dich denken zu können, waren nicht genug, um mich auch nur halbwegs zu erholen.

ich weiß, ich muss geduldig sein, was erwarte ich auch nach den paar vergangenen tagen eine echte besserung? aber die ungeduld war schon immer mein größtes problem, direkt gefolgt von dem zwang, alles unter kontrolle haben zu müssen. und nun.. nun ist da etwas in mir, auf das ich kaum einfluss habe, ein schmerz, der wütet und tobt, beisst und reisst, was ich auch tue, und der nicht weniger werden will, was ich auch versuche.

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und ich weiß auch, das ist leben, wer sonst wüsste das besser als ich?! ich hab gelernt, leben bedeutet auch verlust – für wie abgeklärt hielt ich mich in dieser beziehung! ich, diejenige, die immer am lautesten davon sprach, dass nichts, auch nicht die liebe, ewig ist – ich kann es nun nicht fassen, dass sich plötzlich alles geändert hat.

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