ein monat musik – day one

im (sehr lesenswerten!) blog der (wunderbaren!) fee hab ich eben mal wieder was tolles entdeckt – „ein monat musik“. und natürlich muss ich da mitmachen – weil ich, so platt es auch klingt, nun mal ohne musik nicht leben kann.

und, nicht zu vergessen: es „verpflichtet“, jeden tag was zu schreiben – perfekt für menschen, denen gerne mal so gar nichts einfällt und/oder die das schreiben gern vor sich herschieben – so wie ich ^^.

das hier erwartet euch also im nächsten monat hier:

Day 01 – Your favorite song
Day 02 – Your least favorite song
Day 03 – A song that makes you happy
Day 04 – A song that makes you sad
Day 05 – A song that reminds you of someone
Day 06 – A song that reminds of you of somewhere
Day 07 – A song that reminds you of a certain event
Day 08 – A song that you know all the words to
Day 09 – A song that you can dance to
Day 10 – A song that makes you fall asleep
Day 11 – A song from your favorite band
Day 12 – A song from a band you hate
Day 13 – A song that is a guilty pleasure
Day 14 – A song that no one would expect you to love
Day 15 – A song that describes you
Day 16 – A song that you used to love but now hate
Day 17 – A song that you hear often on the radio
Day 18 – A song that you wish you heard on the radio
Day 19 – A song from your favorite album
Day 20 – A song that you listen to when you’re angry
Day 21 – A song that you listen to when you’re happy
Day 22 – A song that you listen to when you’re sad
Day 23 – A song that you want to play at your wedding
Day 24 – A song that you want to play at your funeral
Day 25 – A song that makes you laugh
Day 26 – A song that you can play on an instrument
Day 27 – A song that you wish you could play
Day 28 – A song that makes you feel guilty
Day 29 – A song from your childhood
Day 30 – Your favorite song at this time last year

logischerweise gehts also heute los mit

day one – your favorite song

hm – ist jetzt bisschen blöd, aber.. das muss ich erweitern, „your favorite songs„. ich kann mich nicht entscheiden, unter all meinen lieblingssongs hab ich schon 2 ausgesucht, aber noch einen davon rauszuschmeissen – nein. sorry ;).

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(ach, bevor wir anfangen: boxen aufdrehen!)

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1. ‚frei (na toll)‘, …but alive

leider hatte ich das pech, zu spät zu sein, wie so oft. …but alive haben sich 1999 aufgelöst, und so wirklich „entdeckt“ habe ich sie erst vor 2 jahren, als jemand mir ein album von ihnen mitbrachte. (ok, ich wusste vorher, dass das die frühere band von kettcars marcus wiebusch war, aber hatte sie mir nie angehört.)

dass ich mich als „punk“ bezichnet habe, ist über 10 jahre her – das war, als ich noch dachte, ich müsse mich voll und ganz für eins entscheiden. heute trage, lese und höre ich schlicht das, was mir gefällt, mich anspricht, berührt.

…but alive, und speziell dieses lied berühren mich an einem punkt, von dem ich gar nicht wusste. der text trifft immer wieder so genau, worte für das, was ich nicht hätte formulieren können.

„und alles, was du nicht brauchst, muss genügen – denn sonst bricht alles auseinander“

und was die musik mit mir macht, kann ich gar nicht erst beschreiben – entweder du fühlst es beim hören auch und weißt, was ich meine, oder eben nicht.

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2. ‚für immer die menschen‘, tomte

eins der wenigen dinge, die ich meinem ex zugute halten muss, ist, dass er mir diese band gezeigt hat (vielleicht habe ich mich bloß deshalb überhaupt in ihn verliebt..ausser der musik und dem schreiben scheint uns im rückblick nicht viel verbunden zu haben). ich erinnere mich immer noch genau an unser erstes treffen, zudem er schon jede menge musik angeschleppt hatte. er legt die erste cd ein – und diese töne, diese paar gitarrentöne am anfang, gehen mir direkt in die brust. und dann setzt der gesang ein, und ich will tot umfallen, weil ich die erste zeile schon kaum  aushalte: „tu das, was du am besten kannst/leben in einer gewöhnlichen welt“. und es hört nicht auf, jeder vers, jedes wort trifft schmerzhaft-schön genau in die.. mitte.

„das war eine mischung aus angst und bier/die dich trieb, weiterzugehen/an plätze die menschen in unserem alter vermeiden/um dort nicht zu verglühen“

„es könnte trost geben, den es gilt zu sehen/ zu erkennen, zu buchstabieren“

„sich gehen lassen in liebe und angst/das was man hat, verschenken/vom versuch, das mit würde zu schaffen/für immer die menschen“

pathos? vielleicht. thees uhlmann meint dazu: „du nennst das pathos – ich nenn es leben“.

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8 responses to “ein monat musik – day one

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