ein monat musik – day two

guten morgen allerseits – weiter gehts in der reihe „ein monat musik“. heute:

day 02 – your least favorite song

(„drüben“ bei fee gabs schon ne diskussion darüber, was „least favorite song“ wohl bedeutet; ich verstehe es als „am wenigsten gemochtes“ – oder einfacher: hasslied.)

wer mich kennt, weiss, wie gern ich mich „ab und an“ ;)  mal aufrege. perfekt dafür ist 1live, der „junge“ radiosender für nrw. früher furchtbar gern gehört, heute aber so chartsverseucht, dass ich kotzkrämpfe kriege, wenn ichs länger als 3 minuten hören muss. leider sind für den liebsten duschen und radiohören untrennbar verbunden, und so sehe ich mich dem grauen immer wieder ausgesetzt. ich+ich, silbermond, clueso.. aber in letzter zeit trägt es vor allem das gesicht von.. kesha. „TIKTOK ON THE CLOCK BUT THE PARTY DON’T STOP“ brüllt und quäkt es aus dem bad (und ich verfluche mich, immer noch nicht den sender an seinem radio verstellt zu haben).

singen ist also schonmal nicht keshas stärke – und viele der „großen“ können das auch nicht. bob dylan zb – mögen kann man die stimme, objektiv als „gut“ bezeichnen nicht. als singer/songwriter ist die bombenstimme aber auch nicht so wichtig, der schwerpunkt liegt sowieso auf dem text. abgesehen davon, dass kesha meilenweit entfernt ist vom singer/songwriter-genre, nen tollen text hat „tiktok“ definitiv. NICHT.

trotzdem hat kesha es endlich geschafft, berühmt zu werden – wo doch nicht mal paris hilton helfen konnte. an ihrer musik muss also irgendwas dran sein.

dass sich mir das nicht erschließt, damit kann ich allerdings gut leben.

.

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4 responses to “ein monat musik – day two

  • PatschBella

    Wir sind vermutlich Seelenschwestern. Was hasse ich diesen Song, diese Tussi. Schwer in Worte zu fassen. Wobei da momentan noch ganz knapp dieser David Guetta mit Sexy Bitch vorne liegt. Aua aua aua.

    Gleich mal die Blogidee aufgreifen ;-)

    • semisuicidal

      hach, was ein kommentar! :) und recht hast du, david guetta könnte fast noch schlimmer sein. oh, oder dieses „fireflies“! oder.. oder.. oder.. ^^
      bin sehr, sehr gespannt auf deine songs!

  • Holger

    Ist vermutlich aus denselben Gründen populär wie „Pokerface“ von Lady Gaga… es muss keinen Sinn haben, nicht mal schön im weitesten Sinne sein, Hauptsache, mit einer hinreichenden Menge Alkohol im Kopf wird daraus etwas „tanzbares“. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, also produzieren wir auch Wegwerfmusik, die keinen anderen Zweck erfüllt als die Entropie des Universums zu erhöhen. Kesha hat ja nicht ohne Hintergedanken das Dollarzeichen statt des einfachen S in ihrem Künstlernamen verpasst bekommen – da ist der Name Programm, und die phonetische Nähe zu „cash“ sicher mehr als nur Zufall. Vielleicht hat ein Produzent hier wieder mal das soziokulturelle Experiment wiederholt, dessen Zweck darin besteht, einfach mal auszuprobieren, wie sehr man Menschen verarschen kann, bevor sie es merken.

    Ich bin gespannt auf die nächsten Tage und Deine Beiträge…

    • semisuicidal

      lady gaga, so wenig ich sie auch mag, würde ich doch talent „attestieren“, musikalisch hat sie schon was drauf. – umso schlimmer natürlich, dass sie ausgerechnet das damit macht. ansonsten stimm ich dir aber voll zu – es scheint wirklich nur um geld zu gehen. es ist grausam, dass soviele gute leute für immer unbekannt bleiben, weil sie nicht so viel kohle bringen wie eine kesha.
      naja, umso froher bin ich, dass ich auf dieses „projekt“ gestoßen bin – da kann ich ein paar meiner (leider viel zu wenig bekannten) schätzchen vorstellen :).
      dank dir für den kommentar, ich freu mich immer, dich hier zu lesen!

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