mein lieber blog

.. ich habe dich vernachlässigt. das tut mir leid. über 3 wochen ist es her, dass ich das letzte mal von mir hab hören lassen. und dann auch nur gejammer.

da liegt auch schon der knackpunkt: für das, was im moment in meinem kopf, bauch, herz vorherrscht, finde ich kaum worte, und wenn, dann klingen sie wehleidig und zudem schon tausendmal gehört. und in solchen situationen denke ich oft: dann lieber gar nichts sagen, warten, bis es vorübergeht und wieder platz für andere, neue gedanken und damit worte ist.

noch ist mein kopf noch lange nicht wieder frei. noch immer kreisen die gedanken, noch immer macht sich das verletzte herz regelmäßig bemerkbar – aber nicht mehr permanent, der druck hat nachgelassen.

deshalb dieser eintrag – ich verspreche, ich melde mich wieder regelmäßig, liebster blog. ich versuche, das gejammer auf einem minimum zu halten, mich wieder anderem zu widmen, den blick wieder mehr schweifen zu lassen.

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ich war beim friseur, dir habe ich ein neues kleid mitgebracht – was hältst du von diesem neuanfang?

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deine semi

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4 responses to “mein lieber blog

  • Keks

    Ein schönes Bild für einen Neuanfang :). Und ich dachte immer, Blogs wären hauptsächlich zum Jammern da :D. Nicht nur dein Blog würde sich also über ein regelmäßiges Update aus deinem Leben freuen.

  • Holger

    Schickes Make-Over, gefällt mir gut.

    Was das Nichtfinden von Worten angeht: Ich finde, der Songtext von „A Dream Within A Dream“ von The Alan Parsons Project drückt das sehr schön aus – manchmal geht das, was man denkt, fühlt, erlebt einfach über die Möglichkeiten der Sprache hinaus.

    Ich bin mir sicher, dass Du bald wieder in eine Phase eintrittst, in der Du mit den Dir passend scheinenden Worten die Dinge ausdrücken kannst, die Dir schildernswert scheinen. Ich freue mich jedenfalls drauf, bald wieder mal was von Dir zu lesen.

  • semisuicidal

    hey,

    entschuldigt bitte die späte antwort, irgendwie war ich in letzter zeit nicht besonders aktiv in der blogosphäre (sagt man das überhaupt noch? ;))..
    umso schöner, euch trotzdem hier zu lesen!

    @keks:
    dankeschön :).
    ach, ich glaube, es gibt soviele unterschiedliche ansichten über den zweck eines blogs, wie es menschen gibt. es war immer klar, dass mein blog ne art tagebuch-charakter haben soll (im – momentan nicht sichtbaren – untertitel des blogs stehts sogar „bloß ein weiterer befindlichkeitsfixierter blog“) – aber das umfasst ja doch mehr als nur mein liebskummer-geheule. natürlich wird auch das hier immer seinen platz finden, aber es soll nicht den blog dominieren. zum einen will das keiner wochenlang lesen, zum anderen tut mir die dauernde beschäftigung damit sicher auch nicht gut.

    @holger:
    danke dir! :)
    den song habe ich gegoogelt, bin allerdings nur auf ein e.a. poe-gedicht gestoßen, meinst du das? (muss gestehen, habe mich mit dem alan parsons-project nie beschäftigt, haben die das gedicht vertont?) jedenfalls finde ich das gedicht ganz großartig, mag poe sowieso sehr gern.
    ein neuer blogpost steht auf meiner to-do-liste – auch wenn ich jetzt noch keine ahnung habe, wie anfangen. aber ich denke, ich muss mich einfach nur ransetzen, dann kommt das schon – ist ähnlich wie bei twitter, da brauch ich nach ein paar tagen abstinenz auch immer ein weilchen, um wieder reinzukommen.

  • Holger

    Hm, ich muss zugeben, dass ich das Gedicht von Poe nicht kannte – Alan Parsons haben aber auf dem Album „Tales of Mystery and Imagination“ das Instrumentalstück „A Dream within a Dream“ eingespielt, zu dem Orson Welles eine Einleitung spricht. Zu finden ist dieser Text beispielsweise unter http://www.lyricsmania.com/a_dream_within_a_dream_lyrics_alan_parsons.html

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