auszug 24.9.2011

sätze fliegen wie geschosse durch den raum, prallen aufeinander, zersplittern. jedes wort trifft.

 

[..]

 

ich laufe herum, rücke dinge von links nach rechts, schalte geräte ein und aus und alles, was ich nicht fühlen will, wütet in meinem magen und schnürt mir den hals zu. mein blick flattert umher, sucht fieberhaft nach etwas, das macht, dass es aufhört, das ruhe und frieden oder auch nur leere bringt, kühle, stille leere. schlaf, schlaf wäre gut, aber jetzt einschlafen zu können ist so wahrscheinlich wie jetzt aufzuwachen und nur geträumt zu haben. weil leere also unerreichbar ist, vollstopfen; stopfen, bis nichts mehr wüten kann. bis alles zu einem schweren, harten klumpen im bauch wird. und dann zusammenrollen und bereuen.

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